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Psychische Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche: Präventionsworkshops gehen in die 2. Runde

LINZ. Vergangenes Schuljahr startete PROGES mit zwei neuen Angeboten speziell für Kinder und Jugendliche. Zielsetzung der beiden Workshop-Reihen „Feel free and healthy“ bzw. „Bodyshaming“: Kinder und Jugendliche bei Belastungen bzw. in Krisensituationen zu stärken und ihnen zu einem besseren Körper- und Gesundheitsgefühl zu verhelfen. Die rege Nachfrage und die positiven Rückmeldungen geben den Formaten Recht. Anmeldungen für das neue Schuljahr sind ab sofort möglich.

 

„Kinder und Jugendliche sind heutzutage mit neuen Rahmenbedingungen und damit einhergehend mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Veränderte Familienstrukturen – Stichwort Patchworkfamilien bzw. Alleinerziehende – gesteigerter Druck in punkto Aussehen und Leistung und das Ganze bei einer Vielzahl an neuen Medien, deren Inhalte sich wie ein Lauffeuer verbreiten“, skizziert PROGES-Geschäftsführerin Dr. Doris Formann die Ausgangssituation und ergänzt: „In unseren Workshop-Angeboten geht es darum, jungen Menschen ein Rüstzeug in die Hand zu geben, wie sie mit schwierigen Situationen besser umgehen können. Dabei ist es entscheidend, dass nicht wir ihnen sagen, wie das geht, sondern dass sie gemeinsam in der Gruppe diskutieren und ganz individuell für sich Strategien erarbeiten. ‚Partizipativ‘ – das heißt mit Beteiligung der Betroffenen – lautet auch hier die Zauberformel.“

„Feel free & healthy“: Module gegen Stress

Gemeinsam mit den PROGES-ExpertInnen werden hierbei in Schulen oder Jugendzentren mehrere Module behandelt: „Stress und Wege aus dem Stress“, „Gefühle wahrnehmen und regulieren“, „Von Angst zur Angststörung, von der Traurigkeit zur Depression“ sowie „Sozialkompetenz und selbstsicheres Verhalten“. Sieben Schulgruppen sowie eine Jugendgruppe haben diese Workshop-Reihen bereits absolviert, zehn Gruppen sind bereits für das aktuelle Schuljahr vorgemerkt.

Schuldirektorin Theresa Kainz der NMS Kopfing über das Projekt „Feel free and healthy“: „Das Projekt  ‚feel free and healthy‘ bewerte ich sehr positiv, da alle Schüler/Schülerinnenrückmeldungen dies verdeutlichten. Die beiden Psychologinnen arbeiteten mit den Kindern sehr zielstrebig und intensiv, sodass diese auf jeden Fall einen Mehrwert hatten und haben. Am Schulbeginn werde ich die Schülerinnen und Schüler wieder an das Projekt erinnern, sodass sie sich auch für das kommende Schuljahr bzw. für ihr Leben wieder das in Erinnerung rufen, was sie für sich selber aus dem Projektangebot als sehr hilfreich empfunden haben.“

Gefördert wird das Projekt wird aus den Mitteln "Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag, eine Kooperation von österreichischer Pharmawirtschaft von österreichischer Pharmawirtschaft und Sozialversicherung".

Im Kampf gegen Bodyshaming

Die Workshop-Reihe „Bodyshaming“ wurde schwerpunktmäßig für Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren konzipiert. Zwölf Schulgruppen haben bisher daran teilgenommen. Doris Formann dazu: „Aufgrund der digitalen Medien haben Be- und Verurteilungen von Personen eine neue Dimension erreicht. Beleidigende Äußerungen sowie Kränkungen in diversen Social-Media-Kanälen – auch als Bodyshaming bezeichnet – gehören leider zum Alltag. Mögliche Folgen: Selbstverleugnung und Abwertung bis hin zu physischen und psychischen Folgeerscheinungen. Diesen Teufelskreislauf versuchen wir gemeinsam mit den jungen Frauen in unseren Workshops zu durchbrechen. Hierbei setzen wir uns beispielsweise mit gängigen Körpernormen kritisch auseinander und arbeiten auch mit einer Fotografin zusammen.“