Proges

Wasserschule

Wassertrinken als gesundheitsfördernde Routine in Oberösterreichs Volksschulen

Die OÖ Wasserschule setzt auf ein mehrstufiges, praxisnahes Konzept, das die gesamte Schulgemeinschaft einbindet. Im Mittelpunkt stehen Schulen, Pädagog*innen, Schüler*innen, Eltern sowie wichtige Partnerorganisationen wie Bildungsdirektion, Pädagogische Hochschulen und Gemeinden als Schulerhalter.

Gemeinsam werden nachhaltige Rahmenbedingungen geschaffen, die das Wassertrinken im Schulalltag fördern. Dazu gehören verbindliche Trinkregeln und Rituale in allen Klassen, ein Wasser-Themenjahr für die 3. Schulstufe sowie abwechslungsreiche Workshops, Exkursionen und Mitmach-Aktivitäten für die Kinder. Pädagog*innen erhalten Fortbildungen, didaktische Materialien und laufende Unterstützung, um die Inhalte einfach und wirkungsvoll in den Unterricht zu integrieren.

Auch Eltern werden aktiv eingebunden. Mehrsprachige Informationsangebote, Elternabende sowie gemeinsame Aktionen unterstützen dabei, gesundes Trinkverhalten auch zuhause zu fördern. In Ganztagsschulen wird das Getränkeangebot gezielt weiterentwickelt, das Betreuungspersonal geschult und Wasser als bevorzugtes Getränk im Schulalltag verankert.

Gemeinsam mit dem Projektpartner Linz AG werden Informationsmaterialien, Kommunikationsmaßnahmen sowie ein eigenes Logo und Maskottchen entwickelt. Ergänzend stellt der Verein Kleinwasserkraft Volksschulen kostenfrei Workshops rund um das Thema Wasser zur Verfügung.

Das Konzept basiert auf langjährig erprobten Strukturen und Maßnahmen der Wiener Wasserschule und trägt dazu bei, gesundheitsfördernde Gewohnheiten nachhaltig zu stärken und langfristig im Schulalltag zu verankern.

Mehr zum österreichweiten Projekt Wasserschule

Seit Herbst 2026 wird das Konzept der Wasserschule im Rahmen von drei Projekten in den Bundesländern Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg umgesetzt. Die Projektlaufzeit beträgt jeweils zwei Jahre. In diesem Zeitraum werden pro Projekt 40 – 60 Schulen, 4000 – 6000 Schüler*innen, 400 – 700 Pädagog*innen und 40 – 60 Schulleitungen erreicht. 

Strategisches Ziel ist, das Wassertrinken als gesundheitsfördernde Routine im Setting Volksschule strukturell zu verankern und dadurch einen Beitrag zur Prävention von Übergewicht, zur Reduktion des Konsums zuckerhaltiger Getränke sowie zur Förderung von Konzentration und Wohlbefinden bei Kindern zu leisten.

Weitere Ziele:

  • Schüler*innen entwickeln gesundheitsförderliche Trinkgewohnheiten und ein grundlegendes Verständnis für die Bedeutung von Wasser für Lernen und Wohlbefinden
  • Pädagog*innen integrieren das Thema Wassertrinken nachhaltig im Unterricht und in der Schulentwicklung
  • Gesundheitsförderung im Setting Schule wird durch Vernetzung mit Bildungs- und Gesundheitsakteur*innen gestärkt
  • Das Projekt ist übertragbar und dient als Modell für weitere Schulen im Bundesland.

Quelle: kinderessengesund.at