Aufgrund der Unübersichtlichkeit der Versorgungsstrukturen sind unterstützungsbedürftige Menschen zunehmend auf Beratung und Orientierung angewiesen. Case Manager*innen vermitteln zwischen Klient*innen und anderen Einrichtungen. Sie unterstützen Menschen mit komplexen Problemlagen, erkennen und nutzen vorhandene Ressourcen, planen bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen und vernetzen die Beteiligten.
Case Management ist bereits in einigen österreichweiten Programmen wie fit2work, Jugendcoaching, AusbildungsFit und „Rehageld“ als Konzept verankert. Dieser Ansatz findet darüber hinaus Anwendung im Bereich der (ambulanten) Pflege, der Psychiatrie und Sozialen Arbeit, Beschäftigungsförderung und aufgrund der rückfallpräventiven Wirkung auch im Bereich der Sucht- und Kriminalprävention.
Die Nachfrage an ausgebildeten Case Manager*innen ist dementsprechend groß.
Absolvent*innen dieses Diplomlehrganges sind in der Lage, den Case Management-Ansatz auf der Basis eines reflektierten Verhaltens für unterschiedliche Zielgruppen anzuwenden.
PROGES ist die einzige Weiterbildungseinrichtung in Österreich, die durch beide Fachgesellschaften Österreichische und Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (ÖGCC und DGCC) zertifiziert ist.
NEBA-Qualifizierung:
Mit der Absolvierung des CM Basis- und Reflexionsmoduls erfüllen Fachkräfte die bundesweiten Vorgaben des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für die erforderliche CM Qualifizierung im Netzwerk Berufliche Assistenz (NEBA).