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Gleichberechtigung auch im Gesundheitsbereich - 8. März Internationaler Frauentag

Frauen sind anders krank als Männer. Sozialer Druck und Mehrfachbelastung durch Familie, Job und Haushalt führen zu einem größeren Erkrankungsrisiko, gleichzeitig gilt für die Medizin immer noch der männliche Körper als Norm.

Frauengesundheit verdient daher besondere Aufmerksamkeit. Der Gesundheitsdienstleister PROGES schafft seit über zehn Jahren Beratungsangebote, die Mädchen und Frauen in ihrer Lebensrealität aktiv unterstützen. In Wels ist das Frauengesundheitszentrum in der alten Hutfabrik und in Ried das Zentrum für Frauengesundheit „fRIEDa“ die erste Anlaufstelle, wo Frauen im vergangenen Jahr durch über 1.000 Beratungen unterstützt wurden.

„Frauen sind anders krank als Männer. Sie zeigen andere Symptomatiken, Medikamente wirken unterschiedlich und der Organaufbau sowie der Hormonhaushalt beeinflussen Krankheitsverläufe anders als bei Männern. Dazu kommt bei vielen Frauen dann noch die Mehrfachbelastung als Mutter, Familienmanagerin und Arbeitnehmerin. Mit jeder zusätzlichen Aufgabe steigt die physische und psychische Belastung und damit das Erkrankungsrisiko. Frauen in diesem Spannungsfeld zu begleiten, zu beraten und aktiv zu unterstützen ist für uns ein wichtiges Instrument der Prävention und der Gleichberechtigung“, betont  PROGES-Geschäftsführerin Dr.in Doris Polzer (vormals Formann).

Beratungsangebote für Mädchen und Frauen

Seit mehr als fünfzehn Jahren betreibt Proges sehr erfolgreich zwei Zentren für Frauengesundheit in Wels und Ried. Multiprofessionelle Teams unterstützen Mädchen und Frauen in allen Lebensphasen, um gesund zu bleiben beziehungsweise wieder gesund zu werden.

Im Frauengesundhetiszentrum Wels unterstützen acht ExpertInnen aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Lebens‐ und Sexualberatung, Gynäkologie, Ernährungswissenschaften und Recht, Frauen in den verschiedenen Problem- und Lebenslagen: „Frauen kommen mit den unterschiedlichsten Fragen zu uns. Neben körperlicher und psychischer Gesundheit behandeln wir Bereiche wie Gewalt, finanzielle Probleme, Erziehungsfragen, Partnerschaft, Arbeitslosigkeit oder Ausbildung. Fünf frei zugängliche Selbsthilfegruppen zu Themen wie Endometriose, Depression oder Fehlgeburt stehen darüber hinaus allen Betroffenen vor Ort zur Verfügung“, so Dr.in Doris Polzer (vormals Formann).

Im Zentrum für Frauengesundheit von PROGES in Ried (fRIEDa) unterstützen ebenfalls ExpertInnen aus den Bereichen Lebens‐ und Sexualberatung, Psychotherapie, Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Ernährungswissenschaften und Recht. Die Beratungsstelle steht Frauen aus den Bezirken Ried im Innkreis und Braunau offen, es wird muttersprachliche Betreuung für Klientinnen aus unterschiedlichen Herkunftsländern angeboten.

Aktives Wahrnehmen der eigenen Gesundheit

Neben konkreten Fragenstellungen liegt PROGES auch die generelle Stärkung Gesundheitskompetenz von Frauen am Herzen. Köperbewußtsein und die Sensibilisierung für Gesundheitsthemen fängt bereits in der Kindheit an. Darum bietet PROGES verschiedene Präventions-Formate für Schulen und Jugendvereine an, die Themen wie Bodyshaming, Mobbing, Sexualität oder Ernährung behandeln.

“Besonders in der Arbeit mit jungen Mädchen und Frauen kann so für die Zukunft viel bewegt werden. Die Angebote, die sich mit dem eigenen Lebensstil und den eigenen gesundheitsförderlichen Lebensentscheidungen befassen, führen zum aktiven Wahrnehmen der Gesundheit und sichern die Lebensqualität im ganzen Leben,“ erklärt Dr.in Doris Polzer (vormals Formann).

Hier finden Sie die Angebote im Bereich Frauengesundheit von PROGES