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Michael Stingeder - Meditationsleiter

Michael Stingeder ist zertifizierter Energetiker und seit Juni 2013 Berufsgruppensprecher der EnergetikerInnen der Wirtschaftskammer OÖ. Der Lehrgangsleiter "Dipl. MeditationsleiterIn" an der Proges Akademie Linz erzählt im Interview über seine Leidenschaft, sein Leben, den Lehrgang und verrät uns eine einfache Meditationsübung für zuhause:


Herr Stingeder, Sie sind verheiratet, haben 3 Söhne und neben Ihren Lehrtätigkeiten sind Sie auch Berufsgruppensprecher der EnergetikerInnen der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?

Mit dem richtigen Zeitmanagement, dem fokussieren auf das Wesentliche und 5x in der Woche Meditation gelingt dieser Spagat zwischen Selbständigkeit, Familie und persönlichem Wachstum.

Sie leiten in der Proges Akademie den Lehrgang zum/r „Dipl. MeditationsleiterIn“. Was ist das Besondere an dieser Ausbildung?

Hier gibt es zwei wesentliche Punkte:

  1. Der Lehrgang ist nicht nur konfessionsfrei, sondern auch frei von jeder Dogmatik. Meditation braucht keinen religiösen Hintergrund, das beweist uns die Gehirnforschung - Spiritualität kann auch bodenständig sein..
  2. Es stehen nicht die verschiedensten „Techniken oder Methoden“ im Vordergrund, sondern gerade die Reflexion des Erlebten,  die persönliche Weiterentwicklung und ein Grundverständnis für das eigene Leben von A-Z, d.h. von Geburt bis zum Sterben aus geistiger Sicht: einfach, logisch und nachvollziehbar!

Denn die persönliche Erfahrung ist die Grundlage für ein kompetentes Begleiten eines anderen Menschen - nicht nur eine „Technik“.

Meditation –  Am Boden sitzen und an nichts denken oder was darf man sich als Nichtfachmann/-frau darunter vorstellen?

Im Grunde ja - aber wie erwähnt geht es nicht um die Erleuchtung oder ähnliches, sondern um die Kultivierung des eigenen Geistes, um das Bewusstsein der eigenen Gedanken, damit man die Gedankenflut besser ordnen kann: in unserer technischen und schnelllebigen Zeit fast schon unabdingbar.

In der moderne Gehirnforschung gibt es viele Studien, die Meditation gut erforscht und für sinnvoll erachtet haben. Stichwort ist hier Neuroplastizität: das Gehirn ist in ständiger Umformung - und Meditation ist eine effiziente Möglichkeit hier eine gute Entwicklung zu unterstützen.

Haben Sie Ihre Innere Mitte schon gefunden?

... gute Frage - ich arbeite seit rund 20 Jahren daran und denke, ich bin am Anfang. Denn dieser Prozess ist ein stetes Wachsen und zu behaupten, ich hätte diese innere Mitte schon gefunden wäre anmaßend. Aber ich bemühe mich... ;-)

Zurzeit spricht jeder von „Achtsamkeit“. Trainings, Vorträge und Workshops zu dem Thema boomen. Wie sehen Sie diesen Trend?

Ich sehe es nicht als „Trend“, sondern als dringend notwendigen Zeitgeist im Entwicklungsprozess des Menschen - und dieser Zeitgeist ist nicht mehr zu umgehen. Achtsamkeit und Bewusstsein als Grundlage für mehr Lebensqualität im Alltag.

Wichtig ist dabei, die Eigenverantwortung zu übernehmen: Achtsamkeit und Bewusstsein kommen nicht von alleine - sie müssen erarbeitet werden - Meditation ist ein wesentliches Element dabei.


Wie schaffen Sie es privat Ausgewogenheit zwischen Körper und Geist zu schaffen? Haben Sie so etwas wie einen „Trainingsplan“?

Mein „Trainingsplan“ ist ganz einfach: ich versuche das, was ich im Lehrgang weitergebe, auch tagtäglich anzuwenden und zu leben.

Meditation ist für mich keine „Technik“ - sondern die Basis einer Lebensphilosophie.

 

Zum Schluss freuen wir uns immer über praktische Tipps, die wir eventuell schon heute Abend zuhause ausprobieren können. Haben Sie eine einfache Meditationsübung für uns?

Die einfachste Übung in der Meditation ist gleichzeitig die effektivste - „Sitzen in Stille“:
 
 - sich aufrecht hinsetzen
 - für Ruhe sorgen (auch keine Musik im Hintergrund)
 - die Augen schließen und die einzige Aufgabe ist:
 - das natürliche Ein- und Ausatmen zu beobachten und
 - Gedanken, die kommen, einfach ziehen lassen

Zeitdauer: ca. 10 min, 5 x Woche reicht vollkommen - alles andere ist schon wieder dogmatisch und läßt sich meist nicht im Alltag integrieren.

 

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Lehrgang