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Eva Fauma - TEM-Trainerin

Die Ernährungswissenschaftlerin berät, hält Kochkurse und lehrt an der Proges Akademie Linz. Wie Mag. Eva Fauma's persönlicher Ernährungsplan aussieht und warum sie - seit sie denken kann - noch nie im Krankenstand war, verrät sie uns hier:

 

Frau Mag. Fauma, Sie sind Ernährungsberaterin und TEM-Trainerin, leiten Lehrgänge, Kurse und Workshops. Der Bezug zur Natur spielt dabei immer eine große Rolle. Wie ist es zu dieser Leidenschaft gekommen?

Die Leidenschaft zur Natur steckt sicher in jedem von uns. Ich habe einfach nur die Möglichkeit ergriffen, dieses spannende und faszinierende Thema beruflich in unterschiedlichen Versionen umzusetzen.

Wer seinen Traum leben kann, bleibt gesund.

 

Sie sind seit 2010 in der Proges Akademie als Referentin des TEM-TrainerInnen-Lehrgangs tätig. Was lernen TeilnehmerInnen dabei von Ihnen?

Die TeilnehmerInnen können von dem großen Erfahrungsschatz meiner 25-jährigen Ernährungs-und Kochpraxis profitieren. Zudem erhalten sie im Lehrgang ausreichend Anregungen vernünftig und mit Hausverstand sich präventiv gesund zu erhalten bzw. diese bei Erkrankungen richtig einzuschätzen.

Die Natur stellt uns einfache Lösungen zu Verfügung (bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Wechsel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Diabetes, Neurodermitis, u.v.m) – im Lehrgang bekommen die TeilnehmerInnen das nötige Handwerkzeug mit, diese selbstständig zu nützen. Ob mit Hilfe von Pflanzen, Heilpilzen, Bienenprodukte, ätherischen Ölen,... - jeder findet seine Plattform.

Dabei liegt mir am Herzen, dass wir auf unseren Körper hören und die Natur zu unserem Vorteil nutzen.

 

Was ist für Sie, als Ernährungswissenschaftlerin, das Besondere an der Traditionellen Europäische Medizin (TEM)?

Die TEM achtet die Schätze der Natur und lehrt, wie wir von ihren Inhaltsstoffen profitieren. Dabei handelt es sich nicht nur um die primären Inhaltsstoffe, wie Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Wasser oder Kalorien sondern vor allem um die sekundären, wie Phenole, Sulfide, Glucosinolate, Glykoproteine und mehr.

Wer sich gesund ernährt (dazu zählen auch Kräuter, die in der Literatur immer schon gegen Krankheitsmuster erwähnt wurden) erspart sich ein schwächelndes Immunsystem. Im Fokus liegen Kräuter, Gewürze, Nüsse, Samen und Sprossen. Auch die Schätze am Wegesrand bekommen wieder mehr Bedeutung, können in die Ernährung eingebaut werden und tragen zu einer stabilen Gesundheit bei.

In Ihren Beratungen haben Sie sich unter anderem auf Allergien und Intoleranzen spezialisiert? Wie entstehen Unverträglichkeiten und kann man vorbeugend etwas tun?

Meiner Erfahrung nach werden Allergien und Intoleranzen besonders oft durch  Stress ausgelöst. Unser Stoffwechsel ist mit dem Stress "beschäftigt“ und versucht ihn zu bewältigen. Dabei entstehen so genannte „Hoppalas“ und plötzlich erkennt der Körper zuvor harmlose Substanzen als „gefährliche“. Er reagiert und antwortet mit Antikörpern bzw. mit einer reduzierten Verdauungsleistung. Durch die Einnahme von Medikamenten können ebenfalls Unverträglichkeiten auftreten oder auch im Alter, da die Verdauung hier träger wird.

Leider gibt es keine allgemeinen gültigen Empfehlungen zur Vorbeugung. Es empfiehlt sich, schon in früher Jugend mit sämtlichen Stoffen (Wald, Boden, Wiese, Hausstaub, Tierhaare,...) Kontakt aufzunehmen. Die Prägung gegen Fremdkörper ist in diesem Alter besonders wichtig.

Wichtig ist, Symptome richtig zu deuten. Damit erspart man sich viele Irrwege bei Ärzten und kann rechtzeitig das Fehlverhalten des Stoffwechsels korrigieren.

Was tun Sie persönlich für Ihre Gesundheit? Hat eine Ernährungsberaterin auch einen Ernährungsplan für sich selbst?

Mein Plan ist einfach: Ich halte mich an geregelte Uhrzeiten und an meinen natürlichen Gusto. Zudem koche ich täglich (auch in 15 Minuten kann man schnelle, gesunde Gerichte zaubern). Dazu verwende ich Grundnahrungsmittel und meide Convenience (Fertiggerichte) und Fast Food Produkte. Ich trinke Wasser, Milch, Tee, Kaffee (KEINE Limos und Säfte jeglicher Art), aber ab und an auch gerne ein Glas Wein oder Prosecco in Gesellschaft.

Die Vielfalt und Ausgewogenheit macht es möglich, dass ich – seit ich denken kann – noch nie im Krankenstand war.


Haben Sie einen Ernährungstipp, wie wir uns am besten auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und uns vor Erklärungen schützen können?

Eine ausgewogene Ernährung über das Jahr gesehen, ist das Um und Auf für ein stabiles Immunsystem (beinhaltet auch ausreichend Bewegung und einen ausgeglichenes Gemüt). Aktuelle Studien empfehlen in der kalten Jahreszeit Vitamin D. Das erhält der Körper einerseits durch Eier, Fisch, Pilze, Milchprodukte und anderseits durch tägliches Spazierengehen.

Die Kranken mögen daheim bleiben und sich auskurieren – die Gesunden mögen sich warm anziehen!!

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