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Welttag der Logopädie

Am 6.3. ist Welttag der Logopädie. Unsere 3 Logopädinnen Alexandra, Sabine und Tina haben im Jahr 2016 235 kleine und große Patient_innen mit 2.183 Logopädie-Einheiten versorgt. Sie geben hier wertvolle Infos für „sprachförderliche Verhaltensweisen“:

Bewegung ist das A und O.
Ermöglichen Sie Ihrem Kind ausreichend Bewegungs- und Sinneserfahrungen. Vor allem in den ersten Lebensjahren eignen sich Kinder ihr Wissen und Können an, indem sie sich aktiv mit den Dingen um sich herum beschäftigen. Durch Bewegung im Freien oder im Raum, durch Herumtollen, durch Klettern, Matschen im Sand, in der Erde etc. werden unterschiedliche Sinne angesprochen. Sie erfahren auf diese Weise, wie sich etwas anfühlt, wie es schmeckt und riecht, wie etwas beschaffen. Sie erfahren mehr über die Form, sehen die Farbe und hören, welchen Klang es hat. Diese Eindrücke werden ebenso wie die Gefühle und Worte, die das Kind dabei erlebt und hört, miteinander verknüpft und gespeichert. Es lernt die Welt zu "begreifen". Sobald es die Bedeutung eines Wortes versteht, kann es das Wort auch sprachlich verwenden.

Schnuller & Co früh abgewöhnen
Gewöhnen Sie Ihrem Kind gewisse Gewohnheiten, wie Schnuller, Daumenlutschen etc. möglichst früh ab. Am besten noch bevor es zu sprechen beginnt.

Vor Reizüberflutung schützen
Verzichten Sie auf permanente Reizüberflutung, etwa durch Radio, Fernseher und Handy.

„Sprachinseln“ schaffen
Schaffen Sie gewisse "Sprachinseln" im Alltag. Nicht die Dauer ist entscheidend, sondern die Intensität des Spiels mit dem Kind. Die Eltern sollten ihre Aufmerksamkeit voll auf das Kind lenken und ihm bedachtsam zuhören. Dazu bietet sich fast jede Gelegenheit im Alltag: beim Anziehen, beim Essen, während des Einkaufs,...

Begleiten Sie die Tätigkeit des Kindes oder ihr Tun mit Sprache und benennen Sie Dinge, mit denen sich das Kind beschäftigt. Auch Handlungen und Gefühle gilt es in Worte zu fassen. Nicht förderlich sind das Nachsprechen lassen von Begriffen, das Abfragen von Gegenständen oder Belehrungen und Unterbrechungen. Auch sollten Eltern nicht in die "Babysprache" verfallen. Wenn das Kind ein Wort falsch ausspricht, verpacken Sie das Wort in einen neuen Satz betonen sie den richtigen Klang ("corrective feedback"). Das Kind muss das Wort nicht korrekt nachsprechen, es genügt, wenn es den richtigen Klang hört.

Geschichten vorlesen
Wenn Kinder Geschichten hören, lernen sie vieles gleichzeitig. Sie müssen aufmerksam sein und sich konzentrieren, um eine Geschichte zu verstehen. Sie merken sich, was  ihnen wichtig ist und erinnern sich daran. Sie lernen, wie Wörter richtig ausgesprochen werden und erweitern ihren Wortschatz.

Lieder, Fingerspiele und Kinderreime schon früh einsetzen
Beim Singen und Reimen werden mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen. Das Kind entwickelt ein Gefühl für den Rhythmus, für die eigene Stimme und für Reime und lernt  neue Wörter.

Wir möchten unsere Tipps mit diesem Zitat von Remo Largo, einem Kinderarzt beenden. Dieser hat 2010 gesagt: "Die beste Sprachförderung ist eine gute Beziehung zum Kind!"

Haben Sie Fragen zu unserem Logopädie-Angebot im Proges? Dann wenden Sie sich an unser Büro unter 07242/35 16 86 – 70 oder holen Sie sich Informationen von unserer Homepage: www.proges.at/logopaedie