Viele Konsultationen in der Primärversorgung betreffen gesundheitliche Anliegen, die nicht vorrangig medizinischer Natur sind. Social Prescribing bietet einen strukturierten Ansatz, um solchen Bedürfnissen zu begegnen, indem es Gesundheits- und Sozialwesen enger miteinander vernetzt.
Kern des Konzepts ist eine speziell geschulte Fachkraft mit Link-Working-Kompetenzen, die gemeinsam mit den Patient*innen/Klient*innen individuelle Wege zur Förderung ihres Wohlbefindens erarbeitet. Diese Fachkraft vermittelt gezielt an passende soziale oder gesundheitsfördernde Angebote – oft im Bereich des freiwilligen Engagements. Sie fungiert als zentrales Bindeglied zwischen medizinischer Versorgung und dem sozialen Umfeld der Betroffenen.
In dieser Weiterbildung werden Basiskompetenzen für die Funktion als Link Worker vermittelt, um Fachkräfte gezielt auf diese wichtige Schnittstellenfunktion vorzubereiten.
Fachkräfte in Gesundheits- und Sozialberufen (Mediziner*innen, Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter*innen, Berufsgruppen, die in PVEs und/oder in psychosozialen Arbeitsfeldern tätig sind) und eine „Linkworker-Funktion“ im Rahmen von Social Prescribing ausüben möchten.
Literaturstudium, Theorie-Inputs und praktische Beispiele, Arbeiten in Kleingruppen und Einzelarbeit, Selbstreflexion
Die PROGES Akademie ist mit dem Ö-Cert und dem EBQ-Siegel zertifiziert. Sie können daher österreichweit für Ihre berufsorientierte Weiterbildung oder berufliche Umorientierung Förderungen beantragen. Teilnehmer*innen aus OÖ können über das Bildungskonto des Landes OÖ 30 % der Kurskosten (bis maximal 2.200 Euro) als Förderung erhalten. Infos zu Förderungen anderer Bundesländer finden Sie hier: Förderbroschüre. Die Förderwürdigkeit der Teilnehmer*innen wird von der jeweiligen Förderstelle entschieden. Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie Unterlagen für Ihren Antrag benötigen.