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Voll im Leben - Voll im Ich!

Soziale Netzwerke haben nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Lebenswelten junger Menschen massiv verändert. Die Nutzung von Social Media Plattformen wie bspw. Instagram, Snapchat oder Facebook erweitern auch die Möglichkeiten der Selbstinszenierung.
Psychosoziale Auswirkungen wie „Lookism“ oder „Bodyshaming“ bei denen einerseits der eigene Körper als ungewollt und unattraktiv empfunden wird, andererseits auch andere Menschen in Bezug auf ihr Aussehen diskriminiert und beleidigt werden, stellen die jungen Menschen vor große Herausforderungen. Die Wirkung von Idealen auf das Selbstwertgefühl von Jugendlichen ist wissenschaftlich belegt. Auch Phänomene wie „Sexting“ oder „Cyber Mobbing“ werden durch die Verwendung von Social Media in der Verbreitung beschleunigt und beeinflussen auch den schulischen Unterricht.

Das Angebot „Voll im Leben – Voll im Ich!“ richtet sich an Schulklassen mit SchülerInnen zwischen 10 – 14 Jahren im oberösterreichischen Mühlviertel (Bezirke: Rohrbach, Urfahr-Umgebung, Freistadt und Perg) und ist darauf abgestimmt, im Rahmen des schulischen Settings Bewusstsein für sich selbst und die eigene Gesundheitskompetenz zu verbessern.

An zwei Projekttagen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen, angeleitet von einer Psychologin und von ProfessionistInnen der darstellenden und bildenden Kunst, relevante Themen aus ihren unmittelbaren Lebenswelten.

Jeweils zwischen den beiden Projekttagen analysieren die SchülerInnen im partizipativen Prozess ihre soziale Wirklichkeit und entwickeln gemeinsam Beiträge wie bspw. eine Fotoarbeit, einen Kurzfilm oder ein Theaterstück.

Den Abschluss bildet eine Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse am Ende des Schuljahres.
Die beeindruckendsten Umsetzungen werden von einer Fachjury prämiert.


Eckdaten

Projektumfang:

•    Projekttag 1 (6 - 7 UEH)
Das Projekt wird vorgestellt, die Themenkreise mit der Psychologin besprochen und die Techniken präsentiert. Die SchülerInnen wählen einen Themenkreis und die Umsetzungstechnik.

Zwischen Projekttag 1 und 2 (ca. 4 – 6 Wochen) : selbstständiges Erarbeiten der Inhalte in den Projektgruppen

•    Projekttag 2 (5 UEH)
Fertigstellung und Reflexion der Projektarbeit mit der Psychologin.

•    Abschlussveranstaltung am Ende des Schuljahres.

Methoden:
Zur kreativen Bearbeitung und Umsetzung dieser Themenkreise stehen für die Kinder/Jugendlichen drei Techniken zur Auswahl:

•    Fotografie
•    Video
•    Theater


Die Themenkreise im Detail:
1.    Was tut mir gut, wobei fühle ich mich schlecht?
Gefühle haben Einfluss auf unser Handeln, aber jede/r hat dennoch die bewusste Wahlmöglichkeit, was sie/er tun will. Wie man lernt, seine Gefühle einen Schritt weit zu lenken und erkennen, was der Seele gut tut bzw. wobei man sich schlecht fühlt und was einen runter zieht, ist der zentrale Inhalt dieses Themenkreises.

2.    Was ist „schön“ – was ist „hässlich“?

Der Körper ist über Internet und Co. zu einem Imageträger verkommen, „sich selbst“ zu akzeptieren und sich nicht nur oberflächlich über das Aussehen zu definieren, müssen junge Menschen lernen. Die Auseinandersetzung mit Körper, Körperbildern, Phänomen wie Bodyshaming, Lookism und ähnlichen „Trends“ ist der Grundstock dieses Themenkreises.

3.    Mut zum Ich! – wie „veröffentliche“ ich mich?
Mutig, selbstbewusst und frei seinen Alltag bewältigen bedeutet sich seiner Stärken UND Schwächen bewusst zu sein. Sichtbar werden, seine Meinung sagen und auch vor anderen vertreten, seine Persönlichkeit im täglichen Handeln sowie in den sozialen Medien zeigen, braucht oft viel Mut und Zivilcourage. Mit all dem befasst sich der 3. Themenkreis.

4.    Was ist mir in meinen Beziehungen wichtig, wo sind meine Grenzen?
Coole Freundschaften, gute Beziehungen und liebevolle Partnerschaften zu finden und auch zu erhalten ist keine leichte Aufgabe. Je enger eine Beziehung ist, desto weiter oben sollte sie auf der Prioritätenliste stehen, jedoch ohne dabei den anderen einzuschränken oder gar Grenzen zu missachten oder zu verletzen. Bei Freundschaften, in der Liebe und Sexualität ist es wichtig die eigenen Grenzen zu kennen und die der anderen zu respektieren. Darauf aufbauend widmen sich die zentralen Fragestellungen und Themen wie: Wo sind diese Grenzen – die eigenen und die der anderen? Wann beginnt Privatsphäre und wie wird sie von anderen geachtet. Persönlicher Raum – wer darf wie weit gehen?

Das Präventionsangebot ist kostenlos und wird von Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag finanziert.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Koordinatorin Veronika Lang, MSc. via E-Mail: veronika.lang@proges.at oder unter 0699/ 17 15 15 33, www.proges.at.


Veronika Lang, MSc.

Projektkoordinatorin "Voll im Leben - Voll im ich!" und "feel free and healthy"

Kontakt: Veronika E. Lang MSc.
Tel.:  0699 / 17 15 15 33
E-Mail: veronika.lang@proges.at

Mag. Sonja Scheiblhofer, MSc

Geschäftsfeldleitung Gesundheitsförderung und Prävention, Fachleitung Frauengesundheit

Kontakt: Mag.a Sonja Scheiblhofer, MSc


Tel.: 05 / 77 20 - 121
Mobil: 0699 / 17 15 15 17
E-Mail: sonja.scheiblhofer@proges.at


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Gefördert aus den Mitteln „Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag, eine Kooperation von österreichischer Pharmawirtschaft und Sozialversicherung"