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Achtsamkeit / Psychologie

Lehrgänge

Weiterbildung Schematherapie

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie durch Jeffrey Young (New York), um besser mit den emotionalen Strukturen arbeiten zu können, die seit der Kindheit eingeprägt werden und das Verhalten unbewusst steuern. Sie verbindet Elemente aus verschiedenen Therapieschulen in ein stimmiges Therapiemodell mit strukturiertem Vorgehen.
Die Weiterbildung wird von ReferentInnen des Instituts für Schematherapie in Frankfurt (IST-F) durchgeführt.

Lehrinhalte

Workshop 1: Einführung in die Schematherapie (14 UE), 06./07. November 2019
Workshop 2: Imagination, Schema-Memo und Tagebuch (14 UE), 27./28. November 2019
Workshop 3: Modusmodell und Dialoge auf mehreren Stühlen (14 UE), 11./12. Dezember 2019
Workshop 4: Fallkonzeption, Therapieplanung, Therapeutische Beziehung (14 UE), 29./30. Januar 2020

Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • Klinische PsychologInnen
  • GesundheitspsychologInnen
  • ÄrtzInnen mit PSY-III Diplom
  • Fachärzte für Psychiatrie

Einführung in die Schematherapie

In diesem Workshop werden die Grundlagen der Schematherapie vermittelt. Die Bedingungen für die Entstehung dysfunktionaler Schemata durch frustrierte Bedürfnisse im Kindesalter werden anhand von Fallbeispielen dargestellt. Das Modusmodell wird eingeführt, relevante Schemamodi vorgestellt, die Einordnung von Patienten der Teilnehmer in das Modusmodell wird geübt. Darüber hinaus werden Grundprinzipien der Schematherapie vermittelt, beispielsweise die Bedeutung emotionsaktivierender Interventionen sowie die spezielle Beziehungsführung (begrenzte Nachbeelterung).

Referentin:

Julia Hinrich
Dipl.-Psychologin und approbierte Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie. Schematherapeutin, Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie und Schematherapie. Seit 2003 bis heute ambulante Psychotherapeutin, zunächst in der Verhaltenstherapie-Ambulanz der Universität Frankfurt, seit 2010 in eigener Praxis inzwischen mit Kassenzulassung. Arbeit mit Erwachsenen und Paaren.
2015 Zertifizierung (Advanced Certification) durch die International Society of Schema Therapy (ISST e.V.).
Zugelassen als ISST-zertifizierte Supervisorin und Selbsterfahrungsanleiterinie Station in Deutschland für PatientInnen mit Borderline-Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen

Imagination, Schema-Memo und Tagebuch

Damit die Schematherapie ihre volle Wirksamkeit entfalten kann ist der geschickte Einsatz der emotionsfokussierten und emotionsaktivierenden Techniken von großer Bedeutung. Diese Techniken stellen eine der wesentlichen Erweiterungen der ST gegenüber den Standardtechniken der Verhaltenstherapie dar und sollen im Schematherapie-Fortbildungscurriculum erlernt werden.
In diesem Modul wird die Schemaaktivierung durch Imaginationen, die kognitive Neubewertung mittels des Schema-Modus-Memos sowie in die Gestaltung von Verhaltensexperimenten durch Tagebücher erlernt und in Kleingruppen eingeübt.

Referentin:

Anna Semmroth-Wolter
Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin (VT), zertifizierte DBT Therapeutin und zertifizierte Schematherapeutin sowie Supervisorin für Verhaltenstherapie und Schematherapie
Seit 2012 Leitung als Psychotherapeutin die Psychotherapie-Station der Uniklinik Mainz . Diese Station war einer der ersten Schematherapie Station in Deutschland für PatientInnen mit Borderline-Störungen, Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen

Modusmodell und Dialoge auf mehreren Stühlen

Im Workshop 3 des Schematherapiecurriculums lernen Sie, basierend auf dem Modusmodell erlebnisaktivierende und emotionsfokussierte Rollenspiele sowie Stuhldialoge zwischen den verschiedenen Modi zielführend einzusetzen. Ihre Klienten sollen in Zukunft durch Ihre Unterstützung lernen, eigene Modi zu erkennen und Konflikte durch innere Dialoge aus der Perspektive des „gesunden Erwachsenen“ zu lösen. Ziel ist die Förderung von Metakognition sowie eine Verbesserung der Emotionsregulation bei Ihren Klienten. Die zentrale Technik dazu sind Mehrstuhldialoge, die der Gestalttherapie entlehnt sind. Ihnen wird zudem vermittelt, wie Sie insbesondere maladaptive Bewältigungsmodi und strafende/fordernde Elternmodi mittels empathischer Konfrontation und begrenzter elterlicher Fürsorge beschränken sowie den gesunden Erwachsenenmodus entwickeln und unterstützen können.
Dieser Workshop zeichnet sich durch einen hohen Trainingsanteil mit vielen Übungsmöglichkeiten und praktischen Anwendungsbeispielen aus.

Referent:

Martin Rein
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Supervisor für kognitive Verhaltenstherapie
Advanced-zertifizierter Schematherapeut, Trainer und Supervisor (ISST) Mitglied Internationale Schematherapie-Gesellschaft (ISST)
Leitung der Privatambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Leitung der Psychotherapie-Station am Max-Planck-Institut, Wissenschaftliche Tätigkeit mit dem Schwerpunkt Psychotherapieforschung

Fallkonzeption, Therapieplanung, Therapeutische Beziehung

Im Workshop 4 wird es um konkrete Beispiele der Fallkonzeption für schwierige Patienten und dem darauf aufbauenden Einsatz spezieller Techniken gehen. Beispiele hierfür sind besonders schwierige maladaptive Bewältigungsmodi, wie z.B. starke Vermeidungsmodus (Distanzierter Beschützer) des Patienten oder ein Kampfmodus.

Referentin:

Eva Frank
Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin Verhaltenstherapie, Paar- und Sexualtherapie, Supervisorin für Verhaltenstherapie, Schematherapie sowie Paar- und Sexualtherapie
Zertifizierte Schematherapeutin (advanced, Trainer & Supervisor ISST certification)
Tätigkeit in eigener Praxis

Termine

06.11.2019 - 30.01.2020
Beginn: 13:30
Weiterbildung Schematherapie
Lehrgang
Kosten: 1.265,--
(inkl. 10% Mwst.)
Aufbau: 4 Module à 14 UE/jeweils 2 Tage
Anmeldeschluss: 16.10.2019
Seminarnummer: 430/1645