zukunftsweisendes Versorgungsmodell für Frauengesundheit
Frauen stehen im Gesundheitssystem häufig vor besonderen Herausforderungen: eingeschränkter Zugang zur Versorgung, lange Wartezeiten oder unzureichend verankerte Gendermedizin sind nur einige davon. Diese Faktoren wirken sich nicht nur auf die individuelle Gesundheit aus, sondern auch auf Chancengerechtigkeit, Versorgungsqualität und langfristig auf Systemkosten.
PROGES begegnet diesen Herausforderungen mit einem interdisziplinären und niederschwelligen Konzept: ein Ambulatorium für Frauengesundheit. Aufbauend auf bestehenden regionalen Strukturen werden medizinische, psychosoziale, sozialarbeiterische sowie gesundheitsfördernde Leistungen unter einem Dach gebündelt. Zentrale Handlungsprinzipien sind Interdisziplinarität, Empowerment, evidenzbasierte Arbeit, sozialräumliche Vernetzung und ein barrierearmer Zugang. Koordinierte Versorgung, Case‑ und Care‑Management sowie enge Kooperation mit regionalen Partner*innen ermöglichen eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Betreuung über unterschiedliche Lebensphasen hinweg.
Ziel ist es, Versorgungslücken zu schließen, die Gesundheitskompetenz von Frauen zu stärken und gleichzeitig spitalsambulante Strukturen zu entlasten. Das Ambulatorium versteht sich dabei als zentrale Anlauf‑, Drehscheiben‑ und Clearingstelle für frauenspezifische Gesundheitsanliegen und als praxisnaher Beitrag zur Weiterentwicklung integrierter Versorgungsmodelle im Sinne einer ganzheitlichen Frauengesundheit.